PROZESS
1/ 07.01.09
Einführungsvortrag Ruairí O'Brien Gruppe A
2/ 14.01.09
Einführungsvortrag Ruairí O'Brien Gruppe B
3/ 23.02.09
KlangSprachKollage-1
Einführung in Aufgabe und Ziele der Projektarbeit; am Ende sollen die Arbeiten der Schüler öffentlich präsentiert werden. Gezeigt wurden Beispiele für einfache Aktionskunst: z.B. wurden in der Tanzperformance „moodrooms“ (Wismar) Stimmungen durch Lichtfarben zum Ausdruck gebracht. In „City Poems“ (Umea) haben die Teilnehmer auf individuellen Spaziergängen durch die Stadt gezielt Worte gesammelt und daraus Sprach-Klang-Kollagen entwickelt.
Aufgabe im Unterricht: Es wurde über Wortspiele diskutiert und damit gearbeitet. Beachtet werden sollten dabei Bestandteile der Worte, Ton, Klang, Tempo usw..

Hausaufgabe:
Entwickle aus den Worten „Silbermann/ Freiberg/ dein Vorname“ eine KlangSprachKollage!
4/ 25.02.09
Kunstkollage 1- Aufgabe 2
Im Unterricht wurde über bildhafte Kollagen gesprochen.
Hausaufgabe:
Entwickle eine „Ich“-Kollage! Fotografiere deine Augen, Mund, Ohren, Hände, Füße und stelle alles in einer Form zusammen, die deine eigene Persönlichkeit ausdrückt.
5/ 02.03.09
KlangSprachKollage-1
Einführung in Aufgabe und Ziele der Projektarbeit; am Ende sollen die Arbeiten der Schüler öffentlich präsentiert werden. Gezeigt wurden Filmbeispiele für einfache Aktionskunst: z.B. wurden in der Tanzperformance „moodrooms“ (Wismar) Stimmungen durch Lichtfarben zum Ausdruck gebracht. In „City Poems“ (Umea) haben die Teilnehmer auf individuellen Spaziergängen durch die Stadt gezielt Worte gesammelt und daraus Sprach-Klang-Kollagen entwickelt.
Aufgabe im Unterricht:
Es wurde über Wortspiele diskutiert und damit gearbeitet. Beachtet werden sollten dabei Bestandteile der Worte, ihr Ton, ihr Klang, ihr Tempo usw..
Hausaufgabe:
Erstelle eine KlangSprachKollage aus den 3 Worten „Gottfried/ Sachsen/ dein Familiename“
6/ 04.03.09
Aufgabe im Unterricht: Auswertung der Hausaufgabe „Ich“-Kollage: Welche Identität strahlt die Kollage aus? Welchen Klang gibt sie von sich? In welchem Instrument siehst du deine Kollage? Welchen Namen soll die Kollage bekommen?
Hausaufgabe:
Bereite einen 2minütigen Vortrag über Gottfried Silbermann, die Stadt Freiberg und über dich selbst vor.
7/ 09.03.09
Kunst braucht wie Sport auch Disziplin, Mut und Ausdauer. Sie macht Spaß, wenn man sich Ziele setzt und sie erreicht!
Aufgabe im Unterricht: Jeder hält einen 2minütigen Vortrag über Gottfried Silbermann, Freiberg und Selbstvorstellung. Konzeption und Ausprobieren eines „räumlichen Klanggedichts“ in der Aula.

8/ 11.03.09
Kunstkollage-Aufgabe 3
Aufgabe im Unterricht: Zeichne „dein“ Instrument! Beachte dabei die Verhältnismäßigkeit zwischen gezeichnetem Objekt –Zeichenblatt, klein - groß, laut – leise, Symmetrie - Asymmetrie usw.. 

Hausaufgabe:
Erstelle eine Kollage mit „deinem“ Instrument auf einem A4-Blatt
9/ 16.03.09
Aufgabe im Unterricht: Wir überlegen ein Konzept. Am Beispiel wird verdeutlicht, dass wir unser Kunst-Projekt planen müssen, so dass wir es umsetzen können. Was kommen für Elemente darin vor? Was wollen wir ausdrücken? Wie wollen wir es erzählen? Was ist dabei zu beachten? Am Beispiel eines von einer Schülerin vorgeschlagenen Filmes, „Barfuss“, wurden z.B. Zeit, Geschichte, Abhandlung (Anfang, Mittelteil, Ende, Spannung/ Helter Skelter) analysiert: Genre Liebesgeschichte - „boy meets girl“ Story: Verbindung zu „Romeo und Julia“ oder Adam und Eva. Die Schüler teilten sich in 3 Gruppen auf und erstellten ein Konzept für ein Drehbuch zum Thema Silbermann/ Freiberg/ dein Vorname. Dabei sollten Zeit, Raum und Abhandlung beachtet werden. Nach einzelne Drehbuch Skizzen erfolgte eine erste Probe der Performance mit Auswertung.

Hausaufgabe:
1) Drehbuch verfeinern und mit Texten und räumlich-zeitlicher Abhandlung skizzieren.
2) 2minütigen Vortrag über Gottfried Silbermann, Freiberg und Selbstvorstellung vorbereiten.
10/ 18.03.09
Diskussion über Werte, Geben und Nehmen. Jeder Schüler bekam ein leeres Zeichenblatt und eine Ölkreide geschenkt. Kunst ist auch eine rationale Angelegenheit - nicht jeder begabte Zeichner ist auch ein Künstler!
Aufgabe im Unterricht: Auswahl einzelner Instrumentenkollagen der Schüler. Aufteilung in 5 Gruppen. Interpretation der Instrumentenkollage in gemeinsamen Gruppenzeichnungen.
11/23.03.09Aufgabe im Unterricht: Die Schüler wurden aufgeteilt in Teams als "Instrumenten-Familien" wie z.B. Saiteninstrumente, Blasinstrumente, Schlaginstrumente usw.. Die Schüler sollten gemeinsam in ihren Gruppen überlegen wie diese Instrumente aussehen. Aus ihren zweidimensionalen Zeichnungen und Kollagen der Instrumente sollten einfache dreidimensionale Baukonstruktionszeichnugen gemacht werden. Dann mußten die Einzelteile ausgeschnitten werden, aus denen das Modell gefertigt werden sollte. Beim Modellbau sollte auf das Wesentliche geachtet werden, Details waren weniger wichtig. Einige Schüler haben in der Zeit ein vollständiges Modell bauen können, andere haben einzelne Bauteile bauen können. Aus Teilen schafft man ein Ganzes.


Instrumentenmodelle







12/ 25.03.09
Auswertung I:
Aufgabe im Unterricht: Die Arbeiten der Schüler aus den letzten Wochen wurden auf den Tischen ausgelegt, analysiert und ausgewertet: ich-Kollagen, Modelle, Sprachkollagen, Zeichnungen. In den Gesprächen mit den Schülern zu ihren Arbeiten wurden Leitlinien, Verbindungen, Identitäten in den Arbeiten analysiert. In jeder Arbeit ist die Persönlichkeit des Schülers zu entdecken. Die Arbeitsergebnisse, entstanden in unterschiedlicher Methodik drücken die Persönlichkeit des Einzelnen aus, sie zeigen Identitäten und Handschriften. Jeder Schritt ist eine Weiterentwicklung des eigenen Ichs.




1 ) Ich-Kollage, 2) Instrumentenmodell, 3) Instrumentenkollage, 4) Sprachkollage, 5) gemeinsame Gruppenzeichnung
Hausaufgabe:
13/ 30.03.09
Drehbuch II
Es wurde darüber geprochen wie ein Film gestaltet wird und was es heißt, ihn zu planen. Ein Film ist ein komplexes Werk, entsteht aus Bausteinen/ Szenen, die in der Reihenfolge nach einem Drehbuch zusammengeschnitten werden. Es werden Emotionen transportiert, eine Geschichte wird erzählt. Die Szenen entstehen praktisch unabhängig voneinander, sie werden am Schluß in die "große Idee" zu dem Film zusammengefügt.
Aufgabe im Unterricht: Die Schüler wurden gebeten, zur Diksussion und Analyse beispielhaft einen Film vorzuschlagen. Gemeinsam wurde im Gespräch der Film "Titanic" analysiert, abstrahiert und in Grafik, Piktogrammen als Drehbuch an die Tafel gezeichnet. Wenn man das Wesen versteht, wie Filme entstehen, kann man eigene Kunstprojekte besser planen und gestalten! Anschließend sollten die Schüler ihr eigenes Drehbuch für eine Sprachkollage aus "Gottfried/Sachsen/ eigener Vorname" erstellen. Dabei sollten die Zeitschiene, die inhaltliche Abfolge, Spannungsbogen usw. (die vorher besprochenen Elemente) beachtet werden.



Drehbücher der Schüler

Raumwechsel in die Aula: hier waren die Gruppen gefordert, sich im Raum so zu orientieren, um ihre Dramaturgie live auszuprobieren.
Hausaufgabe:
4/ 01.04.09
Auswertung II:
Aufgabe im Unterricht: Es wurden Schüler gebeten, alle bisher entstandenen Arbeiten jedes Schülers zu sortieren und in Reihenfolge auf den Arbeitstischen auszulegen, so dass alle sie anschauen konnten. Jeder Schüler sollte eigene Arbeit analysieren, sich darüber artikulieren. Die anderen Schüler sollten die Arbeiten kommentieren, Fragen stellen und Persönlichkeiten und Handschriften entdecken.









"Die Menschen sind Teil der Kollage"
15/06.04.09Drehbuch 1. VertiefungAufgabe im Unterricht: Die verfeinerten und ausgearbeteiteten Drehbücher werden erläutert und vorgeführt. Im Auswertungsgespräch erfolgen Hinweise zu Verbesserungen und Anregungen.


Hausaufgabe:
16/ 08.04.09
StadtKlang-Fotodokumentation.
Aufgabe im Unterricht: Beide Gruppen sind arbeiten zusammen. Die Schüler sind in 6 Gruppen aufgeteilt und sollen Handys/ Digikameras mtbringen. Herr O'Brien gibt 3 Routen vor. 2 Gruppen nehmen eine Route und dokumentieren mit ihren Kameras ihren Spaziergang. Wir laufen von der Schule über den Marktplatz und alle 3 Gruppen werden mindestens 1x über die Gottfried-Silbermann-Straße laufen.
Hausaufgabe: Über die Osterferien soll jeder Schüler eine A4-Kollage seiner Bilder vom Spaziergang erstellen.



+ Foto's CD
Damit ist die erste Hälfte des Projekts abgeschlossen. Die Schüler haben in mehren Teilaufgaben Teile des Puzzles StadtRaumKlang absolviert, Arbeitsmethodiken kennengelernt und die eigene Persönlichkeit herausgearbeitet.
Wichtige identitätsstiftende Kultur bildende Elemente und Themen wie Stadt und Heimat, das eigene Ich/ die eigene Persönlichkeit, heimatliche Umgebung, Micro-Macro-Strukturen/ Zusammenhänge / Wesentliches wahrnehmen, erkennen und bearbeiten, in kurzer Zeit Themen konzentriert zu bearbeiten sowie wichtige identitätsstiftende Vorbilder wie Gottfried Silbermann wurde bearbeitet.
In der letzten Phase des Projektes werden die Arbeiten aus dem Workshop in einer bewußten Verdichtung eingefügt, d.h. es wird nicht mehr nur chronologisch geordnet, sondern die Ergebnisse werden thematisch eingefügt, so dass der Betrachter thematisch-räumlich komplexe Zusammenhänge der einzelnen Bausteine/ Arbeitsschritte sowie die Entwicklung im Projektverlauf anschauen kann. Es ist eine Gesamtkomposition von Gedanken, Emotionen, Raum & Zeit mit den Ergebnissen der Teilnehmer; auch die Wahrnehmungsfähigkeit zu entwickeln.
Aufgabenstellung Unterricht 20.4.09: Jeder bringt bitte einen leeren Schuhkarton mit!
Besprochen wurde die folgende Aufgabenstellung: Nehmen Sie den Schuhkarton und schauen Sie ihn genau an wie er gebaut ist, bevor Sie ihn zerschneiden. Respekt für das Vorhandene! Sie haben einen Bleistift, Klebstoff oder ähnliches dabei, auch eine Schere oder Messer. Machen sie sich erst einmal ein paar Gedanken wie sie Ihre Arbeit anfangen möchten. Sie können auf Papier oder auf den Karton dazu Ihre kleinen Skizzen machen. Sie arbeiten in Paaren, Sie bearbeiten die Kartons zusammen oder Sie arbeiten getrennt, können sich gegenseitig beraten. Es sollen am Ende aus den zwei Kartons zwei Werke herauskommen. Über die kommende Woche werden die Kartons weiter umgebaut, geändert. Im Verlauf der Wochen wird das Kartonobjekt immer weiter bearbeitet: Sie können Materialien mitbringen und einarbeiten, Zylinder wie z.B. aus Küchenpapier, Toilettenpapierrollen etc., sie können bemalt werden, kleine persönliche Klangobjekte und -skulpturen können mitgebracht und eingearbeitet werden. Bitte nutzen Sie auch als Inspiration dafür Ihre Ich-Kollagen, Ihre Instrumentenkollagen, Ihre Sprachkollagen und Ihr Stadtkollagen. Bitte arbeiten Sie mit Bedacht, langsam, bewusst, ohne Hektik, ohne „Schnellschüsse“. Schreiben Sie ruhig Ihre Gedanken auf den Karton, nutzen Sie alles Material (auch Schnipsel)-nichts wird weggeworfen, sondern alles wird benutzt, eingebaut!
Am Ende werden fast 30 getrennte unterschiedliche Objekte da stehen, die zusammen gebaut werden können und ein Ganzes geben werden.
Begleitend dazu werden wir uns in den nächsten Woche mit dem Thema Orgelbau näher beschäftigen: die Kleinteiligkeit des Orgelbaues, zusammengefügt ein Ganzes ergebend, auch als Inspiration für die eigenen Werke begreifen und auch die Petrikirche in Freiberg besichtigen.

Eine Stadt ist eine Orgel! Orgelbau und Städtebau - aus Teilen schafft man ein Ganzes: ein lebendiges Instrument, das die Stimme und Stimmung der Stadtbewohner widerspiegelt und singt.

Denken Sie an die Methode (Sie haben es schon angewendet in "ICH-Kollage, Ich-Klangkollage, Ich-Instrument, Ich-Stadtbildkollage und jetzt in der ICH-Skulptur), das Thema durch Analyse in kleine wesentliche Teile zu zerlegen, um damit zu arbeiten und aus den reduzierten Teilen des Themas ein neues Wesen/ Objekt/ Subjekt zu bauen/ zu entwicklen/ zu kreieren - etwas Originales zu schaffen, was Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Geist entspricht.

Nehmen Sie eine Kiste aus Pappkarton und zerschneiden Sie sie wie Sie möchten und bauen Sie eine Skulptur daraus, die Ihre Persönlichkeit widerspiegelt. Denken Sie an das Innen und Außen und dabei an unseren Besuch im Dom. Die ursprüngliche Form der Pappkiste soll in Ihrer Skulptur noch erkennbar sein.

Zum Abschluß am 17.Juni möchte ich mit Ihnen alle Ich-Skulpturen aufbauen - dazu werden wir die Ich-Klangkollagen/ Performances, die Silbermann-3-Wort-Gedichte vortragen - was am Schluß eine große WIR-Skulptur sein wird, was auch filmisch dokumentiert werden wird.